Technische Leistungen

Ultraschall-Diagnostik (Oberbauch, Schilddrüse, Gelenke)

Ultraschalldiagnostik, im Volksmund auch Ultraschalluntersuchung genannt, ist ein Diagnoseverfahren für die innere Medizin, die Gynäkologie und zur Gewebeuntersuchung. Hierbei wird ein Sende- und Empfangskopf langsam über die Haut geführt, die zuvor mit einem speziellen Gel eingerieben wurde.

Die gesendeten Ultraschallwellen werden wieder aufgefangen und mittels Computer in Bilder umgesetzt. So können Therapeut und Patient direkt sehen, was untersucht wird. Dieses Verfahren hat sich inzwischen seinen festen Platz in der medizinischen Diagnose verschafft und wird technisch ständig weiterentwickelt.

Lungenfunktions-Diagnostik

Bei der Lungenfunktionsprüfung (oder kurz Lufu) wird eine Vielzahl von Messwerten der Lunge bestimmt. Man muss dazu mehrfach durch ein spezielles Mundstück ein- und ausatmen (keine Sorge, wir erklären das vorher genau). Aus den Messergebnissen lassen sich genaue Rückschlüsse auf die Größe und Leistung der Lunge ziehen. Da Erkrankungen der Lunge meist eher spät vom Patienten bemerkt werden, kommt der Lungenfunktionsprüfung eine große Bedeutung zu. Die Untersuchung dauert wenige Minuten und ist völlig ungefährlich, erfordert aber eine gute Mitarbeit des Patienten.

Zum regelmäßigen Gesundheits-Check gehört die Lufu nicht, man macht diese Untersuchung nur bei bestimmten Verdachtsdiagnosen.

Allerdings sollte bei jeder Form von Atemnot und bei allen Rauchern eine Lungenfunktionsprüfung erfolgen. Die Untersuchung wird bei medizinischer Indikation von allen Krankenkassen voll erstattet.

Ruhe-EKG

Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG (oder 24-Stunden-EKG) wird die elektrische Aktivität des menschlichen Herzens über einen längeren Zeitraum (meist 24 Stunden) aufgezeichnet. Diese Untersuchung dient zur Feststellung und Abschätzung des Schweregrades von Störungen der Herzschlagfolge. Die modernen Geräte sind klein und handlich. Sie wiegen weniger als hundert Gramm und sind daher bequem am Körper zu tragen. Die Elektroden des Gerätes werden auf die Haut geklebt und verursachen keinerlei Hautreizungen. Während einer solchen Untersuchung kann man allen alltäglichen Tätigkeiten nachgehen. Natürlich kann man mit einem solchen Gerät nicht baden oder duschen, da die meist digital aufzeichnenden Geräte nicht wasserdicht sind.
Durch die Untersuchung selbst kann man die genaue Art und den Schweregrad von Herzrhythmusstörungen erkennen und abschätzen sowie den Erfolg einer eventuellen Behandlung kontrollieren. Hilfreich sind kurze Notizen der Patienten zu besonderen Tätigkeiten während der Untersuchung, um den Zusammenhang mit evtl. registrierten Auffälligkeiten erkennen zu können: z.B. 9:00 Uhr Walking, 14:00 Uhr Mittagsruhe oder 21:00 Uhr WM-Finale Deutschland-Niederlande.

Langzeit-Blutdruck-Messung

Bei der Blutdruck-Messung über einen längeren Zeitraum (meist 24 Stunden) geht es vor allen Dingen darum, den Blutdruck des Patienten unter normalen Alltagsbedingungen festzustellen.
In der Arztpraxis ist ja der Blutdruck der meisten Menschen nicht völlig normal, so dass einzelne Messungen durch den Arzt meist nicht ausreichen, um den Schweregrad und die Behandlungsbedürftigkeit eines erhöhten Blutdruckes klar zu stellen.
Die modernen Geräte sind zwar klein und handlich, müssen aber über eine Blutdruckmanschette am Oberarm die Messung tagsüber alle 15 und nachts alle 30 Minuten durchführen, um zuverlässige Ergebnisse und Durchschnittswerte zu liefern. Hierdurch werden die Geräte durchaus als lästig empfunden.
Während einer solchen Untersuchung kann man allen alltäglichen Tätigkeiten nachgehen. Natürlich kann man mit einem solchen Gerät nicht baden oder duschen, da die Geräte nicht wasserdicht sind.
Durch die Untersuchung selbst kann man vor allen Dingen diejenigen Patienten erkennen, die zu Hause einen völlig normalen Blutdruck haben und nur in besonderen Situationen zu erhöhtem Blutdruck neigen (situative Hypertonie). Diese Menschen würden sonst ja völlig unnötigerweise behandelt.
Ein anderer Sinn der Langzeit-Blutdruckmessung besteht darin, den Erfolg einer eventuellen Behandlung genau zu kontrollieren. Hilfreich sind kurze Notizen der Patienten zu besonderen Tätigkeiten während der Untersuchung, um den Zusammenhang mit evtl. registrierten Auffälligkeiten erkennen zu können: z.B. 9:00 Uhr Walking, 14:00 Uhr Mittagsruhe oder 21:00 Uhr WM-Finale Deutschland-Niederlande.

Infusions-Therapie

Bei Infusionen werden Flüssigkeiten und/oder Medikamente direkt in eine Vene des Patienten eingeleitet. Prinzipiell können Infusionen sowohl im Sitzen, wie auch im Liegen verabreicht werden. Die verschiedensten Erkrankungen können Anlass zu einer Infusionstherapie sein: Hörstürze, extreme Austrocknung oder starke Schmerzen sind typische Anwendungsbeispiele.

Wie allgemein üblich, sind medizinisch nicht indizierte Infusionsbehandlungen keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und müssen daher selbst bezahlt werden. Allerdings sind sie aber auch nur selten wirklich sinnvoll.

Heart-Rate-Variability

Die Messung der Variabilität der Herzfrequenz unter verschiedenen Bedingungen (HRV-Test) gestattet eine Beurteilung der autonomen Kreislaufregulation und ist daher ein gutes Maß für die allgemeine Belastbarkeit und Fitness. Nur ein gesunder und ausgewogen trainierter Körper kann sich schnell und sicher an verschiedene Belastungssituationen anpassen und erreicht dann auch gute Werte im HRV-Test. Durch die Verbesserung der Mess-Parameter in diesem Testverfahren kann auch der Erfolg eines Herz-Kreislauf-Trainings recht gut beurteilt werden. Der Test ist recht aufwändig und erfordert eine spezielle apparative Ausstattung und entsprechende Auswertungs-Software. Er ist deshalb nicht ganz billig und wird darüber hinaus von fast keiner Krankenkasse erstattet, auch nicht auf Einzel-Antrag.
 

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